FÜR WEN?


Um das Behandlungsangebot der Psychologischen Praxis: schweresLos zu nutzen, ist es nicht zwingend erforderlich, dass bereits eine psychische Erkrankung, z. B. vom Hausarzt, festgestellt wurde. Es kann auch dann ein Termin vereinbart werden, wenn lediglich ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

 

Haben Sie vielleicht die Vermutung, dass mit Ihnen selbst oder einer nahestehenden Person "psychisch etwas nicht stimmt"?

 

Ist dies der Fall, empfiehlt es sich, dass die oder der Betroffene einen Termin für ein kostenloses Orientierungsgespräch wahrnimmt.

VORAUSSETZUNGEN


Wichtig ist, dass die oder der Betroffene selbst einen Wunsch nach Veränderung hat und einer Psychotherapie gegenüber positiv eingestellt ist. Daher ist es auch nicht möglich, Termine in der Psychologischen Praxis: schweresLos für eine andere Person zu vereinbaren.

 

Alternativ zu einer telefonischen Kontaktaufnahme kann gerne eine Terminanfrage per E-Mail gestellt werden. 


HÄUFIGE ANLÄSSE


Psychische Erkrankungen äußern sich im Alltag in konkreten Situationen. Einige Beispiele für solche Belastungssituationen sind nachfolgend zusammengetragen. Anlass für die Inanspruchnahme von professionellen Hilfen ist immer dann gegeben, wenn der Betroffene in diesen Situationen hohes Leid empfindet oder bei der Bewältigung alltäglicher Anforderungen beeinträchtigt ist.

Jugendliche

  • Probleme mit Gleichaltrigen
    (z. B. Außenseiterrolle)
  • Konzentrationsstörungen im Unterricht oder beim Lernen
  • Prüfungsängste
  • Konflikte mit Respektspersonen
    (z. B. zu Hause, in der Schule oder in der Ausbildung)

Junge Erwachsene

  • Schwierigkeiten im Studium
    (z. B. Aufschieberitis, Leistungsversagen)
  • Konflikte am Arbeitsplatz
    (z. B. Mobbing, Arbeitsüberlastung)
  • Beziehungsprobleme
  • Häufige Krankheitszeiten ohne körperliche Ursache (z. B. Schlafstörungen, Bauchschmerzen)

Lebenserfahrene

  • Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung (in den Bereichen Kindererziehung, Haushalt, Berufstätigkeit oder Freizeitgestaltung - z. B. aufgrund von Antriebsmangel, Ängsten oder hohem Stresserleben)
  • Probleme in der Familie (z. B. häufiger Streit, sozialer Rückzug)

BEHANDLUNGSSPEKTRUM


Folgende psychische Störungen werden in der Psychologischen Praxis: schweresLos schwerpunktmäßig therapiert:

  • Angsterkrankungen (z. B. Panikattacken, Phobien),
  • seelisch bedingte depressive Verstimmungen,
  • Erkrankungen der Psyche nach einem belastenden Lebensereignis,
  • psychisches Leid in Zusammenhang mit körperlicher Erkrankung sowie
  • Stresserkrankungen und Burnout.

 

Wenn eines der folgenden Krankheitsbilder im Vordergrund steht, kann leider kein Therapieplatz angeboten werden:

  • Suchterkrankungen,
  • schwere affektive Störungen und/oder
  • psychotische Erkrankungen (z. B. Schizophrenie).

BEHANDLUNGSWEISE


Das Herzstück der Therapie bilden Einzelgespräche in den Praxisräumlichkeiten. Nach Rücksprache mit dem Patienten können ergänzend besondere Interventionsformen zum Einsatz kommen. Hierzu zählen insbesondere:

  • erlebnisorientierte Methoden (z. B. Ausdrucksmalen, Kneten und Körperarbeit)
  • systemische Aufstellungsarbeit mit Figuren
  • Expositionsverfahren bei Ängsten (z. B. Spinnenphobie, Klaustrophobie)
  • Imagination
  • Entspannungstechniken
  • Psychoedukation (Wissensvermittlung, Aufklärung)
  • Humor als Begleiter im Veränderungsprozess